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Seminar 2008

Exkursion zur Riesenhütten - 6./7. Oktober 2008

 


Zu einer Teambuilding-Maßnahme traf sich das Seminar am Montag, den 06.10.2008 in der 6. Stunde an der Schule, um sich zunächst per PKW auf nach Frasdorf zu machen. Dort angekommen machten sich die Gruppe und ihre zwei Seminarlehrerinnen Frau Zimmermann und Frau Lechner per Fuß auf zur Riesenhütte. Gegen 16:15 Uhr kamen wir nach 2 ½ stündigem Marsch an der Riesenhütte (1345 m) an und bezogen dort Quartier. An diesem und am folgenden Tag stellten sich die Referendare verschiedenen Aufgaben, die das Ziel hatten, sich gegenseitig besser kennenzulernen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Das Seminar am Parkplatz in Frasdorf

Hier ein kurzer Überblick über die Tagesordnungspunkte:

  • Aufgaben zur Teamentwicklung
  • Theoretische Grundlagen und Reflexion
  • Übung zu verschiedenen Kommunikationsformen
  • Methoden der Zielklärung und –erreichung

 


Bei den Übungen und Spielen, die dazu dienen sollten, die gesteckten Ziele zu erreichen, stellte sich nicht nur der psychologische und pädagogische Nutzen sein, auch der Spaß kam auf keinen Fall zu kurz. Schon die erste Disziplin, mit denen sich die Teilnehmer beschäftigten, gab einen Hinweis darauf, dass der Ausflug voll Harmonie und Geselligkeit ablaufen wird. Die Entwicklung einer „Eierrettungsmaschine“ erforderte die volle Konzentration der einzelnen Teams. Der Wettbewerbscharakter unterstützte dies sicherlich ein wenig. Nach einer halbstündigen Bauzeit ging das Team „Flying Dutchman“ von Evi Lohmeier, Tanja Holbl, Timo Hofmann und Nicholas Mayer als Sieger hervor.


Weitere Spiele wie der „Gordische Knoten“ oder der „Führungswurm“ zeigten die gute Zusammenarbeit in der Gruppe erneut auf. Das gemeinsame Angehen einer Problemstellung und das stetig wachsende Vertrauen zueinander machten es möglich, dass diese beiden Spiele wiederum als Erfolg zu verbuchen sind.



Der "Führungswurm"

Im Anschluss an den spielerischen Teil folgten einige theoretische Grundlagen, die es einem möglich machen sollen, Strukturen und Probleme in der Gruppe besser zu verstehen und dadurch besser auf sie eingehen zu können.
Um die Atmosphäre nach diesem Teil aufzulockern und die angehenden Lehrer wieder etwas in Schwung zu bringen, folgten erneut einige Spiele, die gerne angenommen wurden.

 

Als Abschluss des ersten Tages  baten die beiden Seminarlehrerinnen Frau Zimmermann und Frau Lechner die Teilnehmer der Exkursion um ein Feedback in Form eines „Blitzlichts“. Jeder Seminarteilnehmer drückte seinen aktuellen Zustand mit Hilfe von kleinen Gummifiguren aus und kommentierte kurz die von ihm dargestellte Pose. Zusammenfassend ist festzustellen, dass alle vom langen Tag erschöpft waren, sich aber in der Gruppe mehr als wohl fühlen.

Nach einem kurzen Zusammensitzen zogen sich alle müde und erschöpft ins Matratzenlager zurück, um den wohlverdienten Schlaf zu genießen.

Früh am nächsten Morgen fanden sich alle Teilnehmer zuerst zum Frühstück zusammen, um dann einige weitere Spiele in Angriff zu nehmen. Einer Übung zur Kommunikation folgte eine Vertrauensübung, die den Abschluss des praktischen Teils darstellte. Hierbei wurde jeweils ein Teilnehmer mit verbundenen Augen von seinem Partner durch die Hütte geführt und musste „blind“ dessen Anweisungen folgen. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase klappte auch diese Übung und alle kamen wieder heil in der Stube zusammen.
Zum Schluss der Exkursion folgten noch einige theoretische Hinweise, die es jedem erleichtern sollen, seine gesteckten Ziele für die Ausbildungsphase zu erreichen. Hierfür formulierte jeder der Referendare für ihn wichtige Ziele. Diese wurden nach und nach aussortiert, bis nur noch ein Ziel, das für jeden persönlich wichtigste, übrig blieb. Um die Erreichung dieses Zieles auch sicherzustellen, suchte sich ein jeder aus der Gruppe einen Mentor, der einen von Zeit zu Zeit an das gesteckte Ziel erinnern soll.

In einer abschließenden Schlussreflexion wurden die zentralen Punkte des Hüttenaufenthalts noch einmal zusammengefasst und jeder hatte noch einmal die Möglichkeit, sich zu diesem Ausflug zu äußern. Insgesamt lässt sich feststellen, dass der Aufenthalt auf der Riesenhütte für alle ein voller Erfolg war und die von den beiden Seminarlehrerinnen gesteckten Ziele erreicht wurden. Gut gelaunt aber erschöpft brachen am Dienstag, den 07.10.2008 gegen Mittag alle Teilnehmer in Richtung Heimat auf.

Gruppenfoto kurz vor dem Abstieg