Alkohölle
Eindrucksvoll und dramatisch zeigte "theaterspiel" aus Witten die ALKOHÖLLE.
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Das Theaterstück "Alkohölle" thematisiert den Einstieg in den Drogenmissbrauch unter Jugendlichen. Lena, die 19-Jährige Praktikantin in der Werbeagentur, deren Chefin zugleich ihre Tante ist, feiert gerne. Als sie einen Auftrag entgegennimmt, der ihre Tante aus finanziellen Nöten befreit, reagiert sie überrascht, als ihre Tante diesen Auftrag ablehnt, mit der Begründung, dass sie für Alkohol keine Werbung machen wolle.
Lena, vom Vertreter der Alkoholfirma mit allen schönen und unschönen Argumenten zum Testen des neuen Getränks "Devils First Kis" verführt, liegt sturzbetrunken im Büro ihrer Tante. Erst zu diesem Zeitpunkt erführt sie, dass ihr Vater vor zehn Jahren als Alkoholiker einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hat.
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Das Theaterstück, das für Menschen ab 13 in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe für trockene Alkoholiker, der Drogen- und Suchtberatungsstelle Genthin und "Aufbruch e.V." erarbeitet wurde, zeigt jüngeren Schülern eindringlich, dass es ganz leichte und sachte Wege sind, die zum Alkoholgenuss führen. Mit Scheinargumenten wird Lena zum Trinken verführt.
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Ältere Schüler fanden die Darstellung in der Regel überzogen und nicht realitätsnah. Dennoch ist festzustellen, dass das Stück mit allen Regeln der darstellerischen Kunst eine Botschaft bringen kann, wenn man möchte.
B. Kraus
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Wir danken dem Elternbeirat für die Organisation und hoffen, dass die Schüler und Schülerinnen durch das Stück wie durch die anschließend in vielen Klassen durchgeführten Diskussionen für diese Problematik sensibilisiert wurden.