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Schultheater - Dora Pan

Ein Schauerstück zum Gruseln und Schmunzeln
Schülertheater der Realschule zeigt neues Stück „Dora Pan“

„Schauer und Scherz“ – unter diesem Motto stand die diesjährige Theaterproduktion der Realschule Wasserburg und lieferte damit den Beweis, dass Theater viel Spaß bereiten kann. Beeindruckende Massenszenen mit rund 130 Mitwirkenden und zahllose Lacher begeisterten insgesamt etwa tausend Besucher an den drei Aufführungsabenden.

Obervampir Edward (Felix Holzapfel, 10 b) und Hexe Dora Pan (Verena Ried, 9 f),
welche die Vampire mit Frischfleisch in Form von jungen Frauen versorgt.

Beim diesjährigen Schultheater handelt es sich übrigens um eine Welturaufführung, denn das Stück wurde speziell für die Realschule geschrieben. Theater-Profi Florian Schmidt, der in Eichstätt verschiedene Theatergruppen leitet, hatte in Anlehnung an die Geschichte von Peter Pan eine Grusel-Komödie verfasst, in der Anspielungen auf bekannte Horrorfilme verarbeitet wurden, darunter so aktuelle Themen wie „Twilight“ oder Klassiker wie „Frankenstein“. „Dora Pan“ ist bereits die zweite Schulaufführung, die aus der Zusammenarbeit von Schmidt und Torsten Träger, dem Leiter des Schulspiels an der Realschule, entstanden ist.

Das Stück handelt von der Hexe Dora Pan, die den Vampiren Frischfleisch in Form von hypnotisierten jungen Frauen liefert. Hierzu werden die Opfer auf die geheimnisvolle Insel Everland entführt, wo sich alles tummelt, was in der Gruselszene Rang und Namen hat: Zombies, Werwölfe und natürlich Vampire. Dass Dora Pan kleine Mädchen ignoriert, wird ihr zum Verhängnis, denn im Bund mit dem etwas zerstreuten Doktor Frankenhook beenden vier kleinen Kämpferinnen den ganzen Spuk.

Neben viel Situationskomik und witzigen Wortwechseln beeindruckte das Theaterstück durch eindrucksvolle Massenszenen. Insgesamt beteiligten sich rund 130 Schüler an der Aufführung. Besonders erstaunt zeigte sich Schmidt über die gut funktionierende Koordination der Horden von Vampiren, Werwölfen und Zombies. So war es nicht leicht, 130 Mitwirkende in kurzer Zeit zu schminken und die ganze Meute hinter den Kulissen zu verbergen. „Die Schüler bewiesen hier unglaublich starke Disziplin, denn über eine halbe Stunde lang still in Warteposition zu verharren ist nicht einfach“, lobte Florian Schmidt.

Dass sich der große Unterhaltungswert des Schultheaters an der Anton-Heilingbrunner-Schule mittlerweile herumgesprochen hat, zeigt sich an den Besucherscharen. Nicht nur viele Schüler, Eltern und Lehrer fanden den Weg in die Turnhalle der Realschule, sondern auch zahlreiche ehemalige Schüler und Lehrkräfte waren zu Gast. Durchschnittlich sahen rund 330 Besucher an drei Abenden die Inszenierung.