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Kath. Religion

 

 

Weihnachtsgottesdienst 2011

 

Weihnachtsgottesdienst 2012 Weihnachtsgottesdienst 2012
Familie Kleinschmidt sitzt gemeinsam am Tisch beisammen und unterhält sich darüber, wie sie gemeinsam den Weihnachtsabend verbringen wollen.

 

Die Klasse 6i führt die Gottesdienstbesucher durch den Gottesdienst und teilt allen mit, dass Weihnachtszeit nicht immer „Stress“ bedeuten soll.
Weihnachtsgottesdienst 2012 Weihnachtsgottesdienst 2012
Am Weihnachtsstand unterhält man sich, welche Geschenke wohl die richtigen wären.
Schließlich präsentiert die Hauptfigur seiner Familie das wahre Weihnachtsgeschenk, nämlich Jesus, und liest aus der Bibel vor.

  

Unser Weihnachtsgottesdienst, den wir auch dieses Mal wieder für die 5. und 6. Klassen in der Pfarrkirche St. Jakob abhielten, stand unter dem Thema „Das wahre Weihnachten erkennen“. Für diese Eucharistiefeier konnten wir zahlreiche begeisterte Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 6i für das Musical „Das Supersonderangebot“ gewinnen. Frau Horche und Frau Haindl studierten das Musikstück, das bei den Schülerinnen und Schülern auf große Begeisterung stieß, ein. Frau Heimhilger, Frau Eberl und Herr Naturski bildeten zusammen mit Pfarrer Schinagl den gottesdienstlichen Rahmen, so dass eine besinnlich-moderne Stimmung aufkommen und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest geweckt werden konnten.

 

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihr außerordentlich großes Engagement in Spiel, Text und Gesang.


Fr. Eberl, Fr. Heimhilger, Hr. Naturski,

Fr. Haindl und Fr. Horche

 

 

Projekt „Sedermahl“ der Klasse 6b

Im katholischen Religionsunterricht bereitete die Klasse 6b zusammen mit Frau Kreiner und Frau Niedermaier ein Sedermahl vor, das bei den Juden am ersten Abend des Pessachfestes im Nisan (März/April) stattfindet. Das Wort Pessach“ bedeutet „Überschreitung, Verschonung“ und erinnert an die Rettung und Herausführung der Israeliten aus Ägypten. Nach der Schrift verschonte Gott die Israeliten, die ihre Türpfosten und Schwellen mit dem Blut eines Lammes bestrichen hatten. Im Mittelpunkt des Festes steht der Sederabend (hebräisch:  Seder = „Ordnung“). Der Ablauf des Abends und des Essens ist genau festgelegt.

 

  

Die Schüler und Schülerinnen gestalteten festlich einen großen Tisch mit Traubensaft ( an Stelle von Wein) und symbolhaften Speisen, die an die Sklaverei und die Befreiung aus Ägypten erinnern. In die Mitte des Tisches wurden folgende Speisen gestellt, die ein so genannter Sederteller enthält:

Daneben stehen Matzen (ungesäuertes Brot); in Ägypten blieb vor der Flucht der Israeliten keine Zeit mehr, um Brot mit Sauerteig zu backen. Die festliche Tafel wurde mit Tischkärtchen abgerundet, die die Schüler und Schülerinnen in hebräischer Schrift gestaltet hatten.

Aus dem Buch Exodus (Kapitel 12) wurden  sodann  - wie auch am Sederabend  - Erzählungen über den Auszug aus Ägypten und die Errettung des Volkes Israel vorgelesen. Zum Abschluss durften die Schüler und Schülerinnen die selbst zubereiteten Speisen in einer vorgegebenen Reihenfolge essen, was allen nicht nur schmeckte, sondern auch sichtlich gefiel.

Anita Kreiner

 

 

Führung durch die Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob

 

Kurz nach den Pfingstferien besuchten die Klassen 6a und 6b – begleitet von den Lehrkräften Frau Schmid, Frau Kreiner und Frau Stöcker – die im November 2006 eingeweihte Hauptsynagoge am Jakobsplatz in München, die zu den größten Synagogenneubauten Europas zählt.  
68 Jahre nach der Zerstörung der einstigen Münchner Hauptsynagoge, die über Jahrzehnte gemeinsam mit den Türmen der Frauenkirche das architektonische Bild der Innenstadt  prägte, erhielt die jüdische Gemeinde wieder einen religiösen Mittelpunkt.  

 

In der sechsten Jahrgangsstufe wird im katholischen Religionsunterricht der Themenbereich „Vom Leben und Glauben der Juden“ behandelt. Den Schülern und Schülerinnen wurde dabei das jüdische Glaubensleben – religiöse Feste und Bräuche – näher gebracht, vor allem  haben sie aber erfahren, wie sehr Judentum und Christentum in der Wurzel miteinander verbunden sind. Im Rahmen dieser Exkursion bekamen die Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit, den jüdischen Glauben, zu dem sie im Alltag wenig Bezug haben, nicht nur theoretisch  kennen zu lernen. In einer fachkundigen Führung wurde ihnen ein Einblick in die Geschichte und Funktion der Synagoge gegeben. Ebenfalls besichtigt wurde der „Gang der Erinnerung“, der die Synagoge mit dem Gemeindezentrum verbindet. Der Gang ist dem Gedenken an die während der nationalistischen Diktatur verfolgten und ermordeten Münchnerinnen und Münchner jüdischen Glaubens gewidmet.

Die Exkursion zur Synagoge Ohel Jakob sollte für die Schüler und Schülerinnen nicht nur den Praxisbezug zu dem im Unterricht behandelten Thema herstellen, sondern vor allem ihre Bereitschaft zu Achtung, Versöhnung und friedlichem Zusammenleben wecken.

                                                                                                             Anita Kreiner