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Seminarausflug 2011


Wie schon im letzten Jahr wurde eine Hüttenwanderung für die neuen Seminarteilnehmer geplant und nachdem alle Aufgaben im Vorfeld in der Gruppe aufgeteilt wurden, zog man schließlich am 23.09.2011 vom Parkplatz der Bergbahn Oberaudorf los. Auch dieses Jahr wurde die Gruppe wieder von Frau Lechner und Frau Zimmermann angeführt, die Einiges vorbereitet hatten. Nach etwa 2,5 Stunden Wanderns erreichte das Seminar schließlich die Ramsauer Hütte (1345 m) und konnte erstmals das wunderschöne Panorama der umliegenden Berge genießen.


Seminar 2011Seminar2011

 
Nachdem man sich etwas ausgeruht hatte, begann man schließlich voller Eifer mit pädagogisch und psychologisch nützlichen Spielen und erarbeitete sich im wahrsten Sinne des Wortes „spielend“ Ziele wie

  • Teamfähigkeit,
  • Kennen lernen und
  • Vertrauensentwicklung.


Dies wurde schließlich noch theoretisch unterfüttert und gemeinsam im Gruppengespräch reflektiert.

Gestartet wurde dies mit einem fiktiven Nationenwettkampf um die Entwicklung einer „Eierrettungsmaschine“. Hier stand nicht nur die Funktionalität im Vordergrund, sondern auch auf das Design wurde hohen Wert gelegt. Es wurden kreative Köpfe gesucht und nach einer halbstündigen Gruppenarbeit wurden schließlich die Fluggeräte präsentiert. Diese wurden von Frau Zimmermann und Frau Lechner bewertet und es stellte sich Italien mit ihrer „MS Amore“ als Sieger heraus:

 

FlugobjekteFlugobjekteFlugobjekteFlugobjekte

 

Anschließend wurde das Abendessen serviert und alle konnten sich Dank des Einsatzes der Köche und ihrer Küchenhilfen kräftig stärken. Danach ging es weiter mit dem Spiel „Menschwerdung“, in dem man die Evolutionsstufen von Amöbe über Maus, Huhn, Affe und schließlich zum Menschen durch „Schere, Stein, Papier“ hinaufklettern konnte. Dass während des Spiels nur nonverbale bzw. animalische Kommunikation eingesetzt werden durfte, steigerte die Stimmung weiter.

 

Es folgte eine Theoriephase, in der die bisherigen Ereignisse reflektiert wurden und die Erwartungen der Seminarteilnehmer an die Fächer Pädagogik und Psychologie genannt wurden. Auch ein Interview mit einem nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Partner ließ die Gruppe noch enger zusammenwachsen, bis sie schließlich völlig verheddert im „Gordischen Knoten“ feststeckte. Zum Abschluss des offiziellen Teils wurde das „Lehrerdasein“ nach einem Artikel der Züricher Weltwoche beschrieben.Aber auch nach dem offiziellem Ende war die Harmonie und der Gruppengeist zu spüren und viele Takt-, Geschicklichkeits-, Glücks-, und Denkspiele fanden Einzug, bei denen so mancher am Ende nur Juppijeiyeah rufen konnte.

 

Am nächsten Morgen wurde ein königliches Frühstücksbuffet aufgebaut und frisch gestärkt widmete man sich den letzten Aufgaben. So zog noch der „Führungswurm“ über die Hüttenterrasse und der Gruppengeist wurde damit weiter gestärkt.
 

FrühstückVertrauen bilden

 

Abschließend wählte jeder sein persönliches Ziel für das kommende Jahr aus und beauftragte einen Mentor, die Zielerreichung auch zu unterstützen und helfend zu begleiten.

 

Seminar 2011Seminar 2011

 

Etwa um 11.00 Uhr bereitete man sich auf den Abstieg vor, bei dem man noch einmal Rast im Gasthof „Wallerhof“ einlegte, und kam gegen 14 Uhr wieder in Oberaudorf an, wo das Seminar schlussendlich von Frau Lechner und Frau Zimmermann verabschiedet wurde.

 

Gruppenbild Seminar 2011

 

Gruppenfoto vor dem Abstieg 

 

Julian Ruckdäschel