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Schultheater 2016

Philipp Marlowe auf Suche nach einem Gangsterboss inmitten von Los Angelos

The big Sheep

 

 

 

An Anlehnung an das Genre des Gangsterfilms und Detektivgeschichten à la Raymond Chandler, in dem Detektive Bosse der Unterwelt zur Strecke bringen wollen und in die Untiefen der großen amerikanischen Städte eintauchen, führte die Theatergruppe der Realschule Wasserburg das Stück „The Big Sheep – Schafe schlafen fest“ des Autors und Inhaber der Altmühltalbühne Florian Schmidt unter der Regie von Torsten Träger auf.

 

 

In diesem ging es um den angeblich entführten Gangsterboss Mitch Malone (Luca Fischer), der von dem Detektiv Philipp Marlowe (Lea Aschkar) im Auftrag seiner Verlobten Betty Hotiron (Selina Sacher) gesucht werden sollte. Wie sich im Laufe des Stückes herausstellte, sollte Mister Marlowe nur als Sündenbock für Lt. Dan (Sabine Grießl) herhalten. Denn Betty hatte ihren Vater bereits vorher umgebracht, weil dieser, ein rechtschaffener Bürger Los Angelos, gegen die Verbindung seiner Tochter mit dem Boss der Malone-Bande war.

 

 

 

Entscheidende Hinweise zur Lösung des Falles gab der Besitzer des „Rick´s Café“, Rick, (Alexander Schidow). Bei einem furiosen Showdown rächte sich ein ebenfalls von Mitch Malone entführter Barbesitzer, namens Roger (Maria Kapfinger), an diesem, in dem er Betty Hotiron erschoss. Zwischendurch versuchten Pfadfinder (herzerfrischend dargestellt von Lukas Bacher, Vanessa Voit, Shara Yurt und Theresa Pfister) ihre fast selbstgebackenen Kekse an den Mann zu bringen und stolperten dabei über die jeweils abgelegten, teils vermeintlichen Leichen. Natürlich durfte eine Verfolgungsjagd zwischen Ganoven und Detektiv nicht fehlen. Herr Träger inszenierte mit viel Geschick diese Mischung aus Komödie und Tragödie.

  

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, die viel Text hatten, zeigten wie wandelbar sie ihre Rollen interpretierten. Beeindruckend waren auch alle anderen Schüler, die durch ihr Agieren auf der Bühne mehr als präsent waren oder als Innere Stimme (Alexander Albrandt) die Gedankengänge kommentierten. Alle bewiesen großes, schauspielerisches Talent. Unterstützung erfuhr die Theatergruppe durch eine ehemalige Schülerin, die bei der Maske und bei der Requisite half. Mehrere Wochen der Probenarbeit wurden durch lang anhaltenden Applaus und viel Gelächter während der Szenen belohnt.