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Besuch in Nantes

22.02.2016 - 01.03.2016

 

"Il n'y a pas de bonne cuisine si au départ elle n'est pas faite par amitié pour celui ou celle à qui elle est destinée."          Paul Bocuse

Der Schüleraustausch der Anton Heilingbrunner - Realschule Wasserburg und des Collège Gaston Serpette Nantes war 2016 vor allem auch ein kulinarischer Austausch: Wie der berühmte Sternekoch Paul Bocuse stellten wir fest, dass eine wichtige Zutat für gelingendes gemeinschaftliches Kochen Freundschaft ist. Zudem enthielt das Rezept für unsere deutsch-französische Begegnung:

 

 

Für den Teig:

1 großen Bus
18 Schüler (aus der 8f und 8g)
2 Lehrer (Frau Gruber und Frau Knoll)
1 Busfahrer (Isi)
500 g gute Laune
150 g Vorfreude
1 Prise Schlaf
50 g Langeweile
250 g Aufregung

 

Für die Glasur:
18 französische Austauschpartner
viele schöne Erinnerungen

 

Zubereitung:
Man mische für den Teig 18 Schüler, 2 Lehrer und einen Busfahrer in einem großen Bus und füge dann 500 g gute Laune und 150 g Vorfreude hinzu. Als Nächstes vermische man das Ganze mit einer Prise Schlaf und 50 g Langeweile und lasse den Teig über Nacht (in Besançon) ruhen. Am nächsten Tag gebe man 250 g Aufregung dazu. Als Letztes lasse man diese Mischung langsam in kleine Förmchen fließen (mal größere, mal kleinere, die acht Tage unseren Teig in Nantes versorgten).


Nach einer Woche kann unser Kuchen glasiert werden. Man benötigt 18 französische Austauschschüler und viele schöne Erinnerungen. Beides wird schaumig gerührt und über den Kuchen gegossen. Das Ergebnis muss nun noch 18 Stunden (im Bus, u.a. in Dijon) abkühlen, um aus den Förmchen genommen werden zu können und schon ist unser deutsch-französischer Freundschaftskuchen zum Genießen bereit.

 

Wer weitere Rezepte aus Frankreich haben und noch mehr über unsere Erlebnisse dort wissen möchte, kann im Jahresbericht schmökern.

 

Ein großes Dankeschön an alle Schüler der 8f und 8g, die diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben, an die französischen Gasteltern und Kollegen und nicht zuletzt an das Deutsch-Französische Jugendwerk sowie die Sparkasse Wasserburg, welche dieses Projekt finanziell unterstützt haben.


Michaela Gruber, Nadja Knoll und Elisabeth Erb