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Gemeinsames Engagement für Menschenrechte

 

Amnesty International ist eine weltweite Mitgliederorganisation, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen.

 

 

Der weltweite Briefmarathon, den Amnesty International jedes Jahr rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember startet, zeigt, dass Briefeschreiben Leben retten kann. Dabei schreiben Hunderttausende Menschen in allen Teilen der Welt innerhalb weniger Tage Millionen Briefe für Menschen in Gefahr.

 

 

 

Auch an unserer Schule beteiligten sich in diesem Jahr viele Schüler. Sie schrieben an den Justizminister der Türkei, wo Menschenrechtsverteidiger/-innen wegen absurder Vorwürfe strafrechtlich verfolgt werden, an den Präsidenten der Republik Tschad, wo die freie Meinungsäußerung eines Menschenrechtsaktivisten durch dessen Inhaftierung unterbunden wird, an den Ministerpräsidenten von Finnland, wo transgeschlechtliche Menschen durch das Gesetz und die Gesellschaft diskriminiert werden oder an den Ministerpräsidenten von Jamaika, um ein Opfer von willkürlicher Polizeigewalt zu unterstützen.

 

 

 

So setzten sich die Schüler der Klassen 6 Ethik, 7a, 7b, 7d, 7g, 7 Ethik, 8e, 8g, 9a, 9d/g (katholische Religion), 9f, 9h, 9 Ethik, 10e und 10d/g (katholische Religion) mit zehn Lehrern für die Einhaltung der Menschenrechte mit 662 Briefen ein, die am 21.12.2017 an Andrea Fabian von der Wasserburger Amnesty International Gruppe übergeben werden konnten.

 

Christine Heilmann

 

 

Die Fächer Religion und Ethik


Der evangelische Religionsunterricht ...


 


will Schülerinnen und Schülern Wege zu einem lebensbezogenen Umgang mit der biblischen Überlieferung eröffnen.

 

  • soll Schülerinnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit christlichem Glauben und Handeln anregen und sie ermutigen, vom Evangelium her Perspektiven für die eigene Orientierung zu entwickeln.
  • unterstützt von seinem christlichen Menschenbild her soziales und kommunikatives Lernen; er fördert Toleranz und Empathie.
  • fördert die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler; er will sie hinführen zu einem vor Gott verantwortlichen achtsamen Umgang mit Mensch und Welt.
  • kann den Schülerinnen und Schülern helfen, auch im Umgang mit bedrückenden Lebenserfahrungen, aus der Hoffnung des christlichen Glaubens zu leben.

(Auszug aus dem „Leitlinien für den Evangelischen Religionsunterricht in Bayern“)


Der Ethikunterricht ...


 

 

 

 

 

 

 

 

will den Schülern eine Orientierungshilfe bei Fragen und Problemen geben, die sich ihnen in ihrem privaten, familiären und schulischen Umfeld ergeben.

 

Dabei will er ihre Suche nach eigenen Lebenszielen und dem damit verbundenen Zurechtfinden in unserer Gesellschaft unterstützen.  

(aus: Lehrplan für die sechsstufige Realschule, 2001) 

Der katholische Religionsunterricht

 

  • weckt und reflektiert die Frage nach Gott, nach der Deutung der Welt, nach dem Sinn und Wert des Lebens und nach den Normen für das Handeln des Menschen und ermöglicht eine Antwort aus dem Glauben der Kirche,
  • befähigt zu persönlicher Entscheidung in Auseinandersetzung mit Konfessionen und Religionen, mit Weltanschauungen und Ideologien und fördert Verständnis und Toleranz gegenüber der Entscheidung anderer,
  • motiviert zu religiösem Leben und zu verantwortlichem Handeln in Kirche  und Gesellschaft und
  • befähigt zur Kommunikation und solidarischen Partizipation über den eigenen Kulturkreis hinaus.

 

(aus: Kirchliche Richtlinien zu den Bildungsstandards für den katholischen Religionsunterricht in der Sekundarstufe I)