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Geschichte

Besuch eines Archäologen

Auch dieses Jahr kam Herr Bischler in die 6. Klassen, um die Schüler über das Leben römischer Soldaten praktisch und lebensnah zu informieren. Danach sollten die Kinder einfach mal aufschreiben, was sie beim Besuch des Archäologen Neues erfahren und kennengelernt hätten. Mehr darüber lesen Sie hier:

 

Michaela:
Der Vortrag über die Römer hat mir insgesamt gut gefallen. Viele der Informationen waren sehr aufschlussreich und interessant. Die Idee, Schülern Gegenstände und Nachbauten der römischen Zivilisation mitzubringen, war ausgezeichnet. Allein das Kettenhemd eines Legionärs wog 7 bis 9 kg. Dazu kamen noch Helm, Schild, Schwert, Werkzeug, usw. So viel zu tragen ist eine wahre Höchstleistung, vor allem wenn man damit tagelang marschiert – ihre Nahrung war hauptsächlich Brei, die sie mit einer Fischsoße würzten, die bestialisch stank. Interessant war auch, dass sich die reichen Frauen aus Schönheitswahn Blei ins Gesicht schmierten danach hing ihnen die Haut in Fetzen vom Gesicht. Dass man bei diesen Verrücktheiten ein ganzes Imperium aufbauen kann, ist ein wahres Wunder. Doch sie hatten auch brillante Einfälle im Kampf und wussten sich zu helfen. Eine ihrer besten Ideen war die Formatierung „Schildkröte“. Sie bildeten aus Schildern einen Schutzwall und stachen mit ihren Kurzschwertern heraus. Eigentlich ganz schlau…

 

Johanna:
Ich erfuhr interessante Dinge über das Leben der Römer, die Kriege und die Eroberungen des Mittelmeerraumes, sowie über den Alltag der Frauen und Männer. Uns wurde erzählt, wie z. B. die Haare der Frauen gebleicht wurden (mit Taubenkot) oder die Haut mit einer Bleicreme so verätzt wurde, dass sie in Fetzen vom Gesicht hing – und das alles nur für die Schönheit! Außerdem war das Leben der Soldaten ziemlich hart, sie mussten z. B. durchtrainiert sein, um das Kettenhemd mit 9 kg, das Schild mit 7 kg und das Schwert und den Helm zu transportieren. Die Soldaten waren im Dienst mit der Bewachung des Limes beschäftigt, dort bewohnten sie Türme in denen sie kochten und das Leben verbrachten. Ihre Nahrung bestand meist aus Haferflocken, die mit Wasser aufgegossen wurden.

 

Lukas:
Am Mittwoch, dem 22.06. war ein Archäologe in der Realschule Wasserburg zu Besuch. Er erzählte sämtliche Dinge über die Römer und besonders über die Soldaten. Er erklärte uns den Helm, das Schild, die Kettenrüstung und das Schwert. Aber wir erfuhren auch etwas über die Frauen, z. B. dass sie sich mit Blei eincremten. Das führte aber zu Vergiftungen und die Haut hing in Fetzen vom Gesicht weg, darum mussten sie sich am nächsten Tag so schminken, dass man es nicht mehr sah. Nach dem Vortrag durften wir einen Spiegel basteln. Wir mussten eine Vorlage auf ein Stück Aluminium durchzeichnen.

 

Johanna:


Der Archäologe war wieder da. Er hat über Rom berichtet. Ich habe viel Neues erfahren, z. B. über die Rüstung der Soldaten im Krieg. Sie mussten sich die Rüstung selbst kaufen, was sehr teuer war. Herr Bischler brachte viele Dinge mit, wie einen Helm, der im Krieg als Schutz diente. Er hatte zwei Klappen für die Wangen und Öffnungen an der Seite für die Ohren. Außerdem hatte er ein Schutzschild aus Holz und ein Kettenhemd dabei. Er gab das Kettenhemd herum und wir waren alle überrascht, wie schwer es war. Es wog 7 kg! Die Soldaten mussten schwer tragen damals. Der Archäologe erzählte uns außerdem von den Frauen. Früher war es ein Zeichen für Reichtum, wenn sie helle Haut und helle Haare hatten. Zum Abschluss bastelten wir einen Spiegel.

 

Steinzeit-Projekttage

 

Wann war die Steinzeit?

Was ist diese überhaupt und wie lebten die Menschen damals?

Was aßen sie und wie vertrieben sie sich die Zeit?

 

All diese Fragen konnten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen endlich einmal einem wahren Experten stellen - dem Archäologen Dr. Bernhard Bischler. Dieser ist auch beim „Mordfall Ötzi“ ein regelrechter Fachmann, was die Zuhörerinnen und Zuhörer in besonderem Maße begeisterte. 

 

 

 

 

Anhand der mitgebrachten Faustkeile, Speerspitzen und sonstigen Gerätschaften aus der Altsteinzeit hatten die Schüler die Gelegenheit, einmal selbst diese Dinge in der Hand zu halten.

 

 

Das absolute Highlight spart sich Dr. Bischler traditionell für das Ende des „Steinzeitworkshops“ auf, die Frage, wie Steinzeitmenschen eigentlich Feuer gemacht haben.

 

Mit Pyrit und Feuerstein gelang es dem Experten, wenngleich nach einigen Fehlversuchen, ein Feuer zu entzünden. Selbst die zu Beginn eher skeptischen Schüler waren sichtlich begeistert.

 

Dr. Bischler hat wieder einmal gezeigt, dass Geschichte viel mehr bereithält als nur schwer verständliche Quellen und Abbildungen von schwer zugänglichen Gegenständen.

 

Lukas Stiehr

 

 

 Bilder des Steinzeit-Projekttages 2014:

2013 Besuch des ArchäologenSteinzeit-Projekttage2013 Feuer

 

 

„Venite circa IX. horam ..

römisches Gastmahl 

 

„Kommt um die neunte Stunde." So lautete das Motto des Geschichtsprojekts der Klasse 6 h. Unter der Leitung von StRef Sascha Thalacker, machten sich die Schüler und Schülerinnen daran, längst vergangenen Sitten, Gebräuchen und Rezepten aus dem antiken Rom wieder neues Leben einzuhauchen.

 

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Wasserburg in der NS-Zeit

 

Dass die Zeit des Nationalsozialismus zu den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte gehört, ist heute unumstritten. Doch welchen Einfluss übte das NS-Regime tatsächlich auf die einzelnen Städte und deren Bevölkerung aus?

Die Klasse 9d ging dieser Frage im Wasserburger Stadtarchiv nach und untersuchte anhand von Originalakten und Zeitungsberichten den Einfluss der NSDAP auf ihre Heimatstadt.

 

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„Ein ewig Rätsel bleiben will ich ..."

Besuch der Landesausstellung „Götterdämmerung: König Ludwig II"

 

Auf den Spuren König Ludwig II. wandelten die Schüler der Klassen 9d und 9h.

Im Rahmen einer Geschichtsexkursion besuchten sie am 05.07.2011 bei Kaiserwetter, begleitet von Frau Paukner und den Studienreferendaren Frau Aubele und Herrn Joachimbauer, die diesjährige Landesausstellung „Götterdämmerung: Ludwig II" im Schloss Herrenchiemsee, die der weltweit wohl bekanntesten bayerischen Persönlichkeit anlässlich des 125. Todestages gewidmet ist.

 

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Was macht eigentlich ein Stadtarchiv?

Reise in die Vergangenheit

 

Was ist eigentlich ein Stadtarchiv? Was macht ein Archivar? Und wie sah Wasserburg zu Zeiten des Ersten Weltkriegs aus? Diesen und anderen Fragen ging die Klasse 9d im Wasser- burger Stadtarchiv mit Hilfe von Archivleiter Matthias Haupt nach.

 

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Die Römerzeitung  - Projekt 6e

 

Als „kleines“ Projekt erstellte die Klasse 6e in insgesamt
5 Unterrichtsstunden eine Römerzeitung.                                    

Die fiktive Zeitung stellte dabei ein vertiefendes
Unterrichtsvorhaben in der 6. Jahrgangsstufe dar.

Für die Zeitung wurde der folgende Titel gewählt:

 

Unsere Welt - Zeitung für die Provinz Raetia   

 

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 St. Achatz - ein kooperatives Projekt

 



GrundschülerInnen und RealschülerInnen erarbeiteten gemeinsam ein Projekt und nahmen gleichzeitig am

 

Heimatkundlichen Wettbewerb

 

des Landkreises Rosenheim und der Stadt Wasserburg teil.

 

 

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Feuerzeug und Bohrmaschine

 

Wie auch im vergangenen Jahr besuchte Archäologe Lothar Breindl die Anton-Heilingbrunner-Realschule, um den Schülerinnen und Schülern der sechsten Jahrgangsstufe in einem Vortrag ausführliche Einblicke in die Arbeit eines Archäologen zu gewähren und ihre Kenntnisse des Lebens unserer Vorfahren in der Steinzeit detailliert zu vertiefen.

 

 

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