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 >>Schülerfür MINT interessieren

Im Rahmen der MINT-21-Initiative gibt es an unserer Schule zahlreiche Aktivitäten. Im Mittelpunkt steht dabei, das Interesse junger Menschen an den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – zu stärken. Jungen und Mädchen sollen, angeleitet von Lehrern aus den Naturwissenschaften, Werken und Mathematik, praktische Erfahrungen und Entdeckungen machen. Folgendes bieten wir dazu an der Schule an:

 

 

Realschule Wasserburg erhält das Prädikat „MINT-freundliche Schule“

 

Alle Schulen wurden am 23.11.2018 im 10X von Google Germany in München ausgezeichnet. Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Bayern steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus, Prof. Dr. Michael Piazolo sowie der Kultusministerkonferenz (KMK). Die „Digitalen Schulen“ stehen bundesweit unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär.

 

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo betont: „Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, ist ein wichtiges Anliegen unserer bayerischen Bildungspolitik. Wir setzen uns für die MINT Förderung an bayerischen Schulen ein, weil sich den jungen Menschen in diesem Bereich Zukunftschancen eröffnen.“

 

„Unsere 1700 MINT-freundlichen Schulen – so wie andere interessierte Schulen auch – öffnen sich stärker und stärker für die Digitalisierung. Sie wollen Schulentwicklung mit digitaler Transformation verknüpfen. Mit unserem Auszeichnungsprogramm „Digitale Schule“ setzen wir jetzt ein wichtiges Zeichen, um die Schulen auch bei diesem komplexen Thema zu unterstützen. Wir zeigen einen Zielrahmen und die Leitplanken für den Weg auf. Damit sind wir wichtige Brückenbauer für den hoffentlich bald kommenden Digitalpakt Schule und unsere ausgezeichneten Schulen sind die digitalen Vorreiter“, sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen!“.

 

„Die bayerische Wirtschaft braucht Fachkräfte aus dem MINT-Bereich, damit der Wirtschaftsstandort Bayern sich auch weiterhin positiv entwickeln kann. MINT-freundlichen Schulen und Digitalen Schulen begeistern Kinder und Jugendliche nicht nur für Technik – sie bereiten unseren Nachwuchs auch auf die Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen vor und zeigen ihnen die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten auf. Es ist für die vbw daher wichtig, diese Schulen für ihr Engagement zu ehren und sie auf diesem Weg noch weiter zu stärken“, erklärt Dr. Christof Prechtl, stv. Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.

 


„Mehr als 200 Schulen in Bayern dürfen sich schon „MINT-freundliche Schule“ nennen. Ein deutlicher Beleg, dass MINT in Bayern einen hohen Stellenwert hat. Auch beim Thema Digitalisierung liegen die bayerischen Schulen vorn. Durch 30 Neuzugänge in 2018 sind insgesamt 51 Schulen in Bayern zur „Digitalen Schule“ ernannt worden. Das ist ein beachtlicher Zuwachs“, sagt Thomas Michel, Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI). Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen!« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

 

Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen!«: Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen!« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen!«  gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

 

 

Die Realschule Wasserburg konnte die Jury mit einem breit gefächerten Angebot für die verschiedenen Jahrgangsstufen überzeugen. Mit den Profilklassen „Forscherklassen“ lernen bereits die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen spielerisch und experimentierbetont wissenschaftliches Arbeiten. Die praxisorientierte Arbeit im Deutschen Museum in München begeistert die Schüler der höheren Klassen und die Zusammenarbeit mit einer Firma in der Region stellt einen vertieften Berufsbezug dar.

 

Die Realschule wird nun verstärkt am Profil MINT arbeiten, damit in vier Jahren die Re-Zertifizierung gelingt. Als nächstes Vorhaben wird das Thema „Robotik“ im Mittelpunkt stehen.


(Presseinformation München/Berlin, 23. November 2018)
MINT-Koordinator der Realschule Wasserburg Helmut Hölzle (vorne Mitte) bei der Übergabe der Urkunde. Ganz rechts Ministerialdirektor Herbert Püls

 

Schüler für MINT interessieren

 

Das Kultusministerium fordert schon lange die Stärkung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung. Diese kann nur umgesetzt werden, wenn das mathematisch-naturwissenschaftliche Interesse schon vor der Wahl des Profilfaches, also in der sechsten Klasse, geweckt wird. So wurden alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe am 25., 26., und 27. März jeweils von 13:30 Uhr bis 15:45 Uhr von den Lehrkräften Einhellig, Hölzle und Sabatier weniger unterrichtet als viel mehr animiert:
In Mathematik (Frau Einhellig) konnte man beispielsweise Autos einparken, wobei mathematisches Geschick benötigt wurde
kombinierten die Schülerinnen und Schüler Kartenspielen und Kopfrechnen sinnvoll
lernte man Strategien spielerisch zu entwickeln
In Physik (Herr Hölzle) wurden Autos in 45 Minuten elektrisch zum Fahren gebracht

In Chemie (Herr Sabatier)
brannten Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase teilweise sogar explosionsartig im und unter Wasser
lernten die Kinder chromatographisch Kunst und Chemie zu vereinen (die entstandenen Bilder wurden mit nach Hause genommen)
erfuhren die Sechstklässler wie gefährlich Staubexplosionen sein können
So wurden insgesamt neun Unterrichtsstunden am Nachmittag zu kurzweiligen, spannenden und interessanten Animationsstunden, welche praxisorientiert unseren Sechstklässlern klar machten, wie aufregend die sogenannten MINT-Fächer sind!
 S. Sabatier  

 

 

Zuständigkeiten für das MINT-Projekt der Realschule Wasserburg

 

Helmut Hölzle MINT und Fachschaft Physik hoel@rs-wasserburg.de
Jörg Blume MINT und Forscherklassen blu@rs-wasserburg.de
Christine Weitzer Fachschaft Mathematik weit@rs-wasserburg.de
Tobias Bayerl Fachschaft IT bay@rs-wasserburg.de
Steffen Glaß CAD und Werken glSt@rs-wasserburg.de
Manfred Knauer MINT-Experte der Eltern manfred.knauer@alpma.de