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Schulsanitätswettkampf 2019


Am fünften Februar ging dieses Jahr die schneereiche Reise von Wasserburg nach Gmund am Tegernsee. Im Gepäck war diesmal neben unserer Erste-Hilfe-Tasche und der Rettungsdecke der Mut von Dominik, Florian, Anna und Simon, die gut gelaunt im Auto schon gedanklich den Wettkampf durchgingen. Eine gute Stunde später wurde der Gedanke in die Tat umgesetzt:

 

Station 1: Reanimation


Wird der Defibrillator richtig eingesetzt, oder unterlaufen unserem Team in dieser simulierten Stresssituation Fehler?

 

Station 2: Fallbeispiel I


Ein Schüler stürzt im Sportunterricht vom Seil. Reagieren die Wasserburger angemessen?

 

Station 3: Fallbeispiel II


Schauspielerisches Talent war dem Schüler sicher nicht abzusprechen, als er völlig überdreht einen mit Medikamenten vollgepumpten "Patienten" darstellte.

 

 

 

Station 4 und 5: Theorie


Sehr knifflige Fragen führten eine halbe Stunde lang zu Kopfzerbrechen aller Schulsanitäter!

 

Station 5: Trageparkour


Eine ganz neue Idee, die wir so noch nicht geübt hatten: Ein Sanitäter musste den anderen beiden ein Hindernislauf erklärend nahebringen. Über lockere Stäbe, durch ein Labyrinth, unter einem Hindernis kriechen, durch ein Slalom-abschnitt und das ganze auf Zeit. Klingt einfach? Nicht wenn man weiß, dass die zwei an der Trage die Augen verbunden hatten.


Um 16:00 Uhr saßen wir wieder im Auto und mussten feststellen, dass wir als Team super funktioniert haben. Wer wissen will, welchen Platz wir geschafft haben, der muss in den Sanitätsschaukasten neben dem Lehrerzimmer nachsehen. Dort stellen wir seit vielen Jahren unsere Errungenschaften aus. Liebe Schulsanitäter, von ganzem Herzen danke ich Euch dafür!

                                                                                           Sabatier

 

 

 

Schulsanitätswettkamp 2018: Tradition trifft Moderne!

Letztes Jahr durfte unsere Realschule den Leistungswettkampf der Schulsanitäter aus Oberbayern durchführen. Ein großer Kraftakt, denn 23 Teams reisten an, die in sieben Stunden nicht nur zeigen sollten was sie drauf haben, sondern auch hungrig werden und wissen wollten, wer denn nun die meisten Punkte erzielt hat. Heuer fuhren wir also deutlich entspannter nach Traunstein/Sparz zur Erzbischöflichen Mädchenrealschule, die vor einem Jahr bei uns in Wasserburg die Nummer eins waren, und waren froh als Teilnehmer um 9:00 Uhr empfangen worden zu sein.

 

Die im 15. Jahrhundert gebauten Gemäuer boten für die Tradition, dass der Erstplatzierte wieder Ausrichter der Wettkämpfe ist, eine logistisch hervorragende Möglichkeit: der komplette Wettkampf konnte in dem ehemaligen Klostertrakt der wunderschönen Schule stattfinden und die aus diesmal nur 16 Schulen angereisten Schulsanitäter mussten in sieben verschiedenen Stationen ihr Können unter Beweis stellen. Aber schon Station eins und zwei ließen die Augen von Viktoria Wimmer, Simon Schmid sowie Florian Lechner und Florian Hainz groß werden. Der traditionelle Trageparcour findet nirgends statt??? Statt dessen sollten in einer modernen (dem Spiel „activity“ ähnelndem) Station pantomimisch, zeichnerisch oder auch erklärend Begriffe in kurzer, vorgegebener Zeit erraten werden. Station zwei gab es so auch noch nie. Ein vorgegebener Notfall musste sich gemerkt werden und dann möglichst genau wiedergegeben werden. Ein langer Treppenaufstieg lag zwischen den vermittelnden Teilnehmern. Ein Treppenaufgang zum Vergessen?!

 

Die folgenden fünf Stationen waren unseren vier Schülern wieder bekannt:

 

  • zwei Notfallbeispiele, die Erste-Hilfe-Maßnahmen erforderten
  • zwei Theoriestation und
  • eine Station, bei der die Defibrillation durchgeführt werden mussten.

 

Gott sei Dank: doch noch traditionelle, einstudierte Aufgaben! Ich nehme aber stark an, dass die zwei modernen Stationen dazu führten, dass wir diesmal nicht die vorderen Plätze schafften. Die Doppel 1 auf unserer Urkunde ist also keine Wiederholung des Gewollten sondern die Realität des Geschafften.

 

 

„Der neue, modernste T5. Noch kein Jahr alt!“ sagte der begeisterte Taxifahrer auf der Heimfahrt zu mir als er freudig gasgebend Richtung Wasserburg fährt. Ach wie liebe ich doch unsere historische Altstadt und nehme mein modernes Smartphone aus der Tasche und tippe ein: „nächstes Jahr auf unerwartete Stationen vorbereiten! Gruß und gute Besserung!“ und schicke die Watts-app an Frau Mumesohn, die verletzungsbedingt nicht dabei sein konnte. Danke an Dich und an unsere vier genannten Schüler für euer Engagement! Dann tippe ich weiter:

 

„Übrigens wird ab jetzt mit der Tradition gebrochen: nicht mehr der Erstplatzierte wird Ausrichter sondern es wird gelost, wer ausrichten darf. Kurioserweise darf dies der diesmalige erstplatzierte aus Gmund am Tegernsee. Naja, Moderne und Tradition liegt oft ganz dicht beinander!!"

 

Sebastian Sabatier

 

 

Schulsanitäter im Leistungsvergleich - 2017

 

 

Gastgeber war traditionell der Vorjahressieger des Wettbewerbs, dieses Jahr also die Realschule Wasserburg.

 

 23 Teams aus 19 Realschulen kamen teilweise professionell ausgerüstet und bewiesen ihr Können.

   

Stichverletzung!

Stromschlag!

Pilzvergiftung!


Zum Glück kein Ernstfall in Wasserburg, aber Szenarien wie diese waren Bestandteil der Erste-Hilfe-Aufgaben beim 20. Leistungsvergleich der Schulsanitäter in Oberbayern Ost.

 

 

Beeindruckend wurden Verletzte (durch Medizinbälle simuliert) über einen anspruchsvollen Treppen-Parcours befördert.

 

Ruhe bewahren hieß es bei der Versorgung von realistisch geschminkten Verletzten.Diese wurden von den Schülern der Theater-AG absolut realistisch dargestellt. Gefordert waren auch theoretische Kenntnisse und nicht zuletzt überlegtes Vorgehen wie beim Verdacht auf Pilzvergiftung.

 

 

  Sieger des Wettbewerbs waren die Schülerinnen der Maria-Ward-Mädchenrealschule aus Traunstein-Sparz.

 

Unsere Schulsanitäter

werden zunächst im Wahlfach Erste Hilfe ausgebildet.

In diesem Schuljahr haben sich sogar 31 Schülerinnen und Schüler für diese soziale Aufgabe gemeldet.

 

>> Wahlfach Erste Hilfe